Aktuell

14.09.2017

Wir gratulieren allen sechszehn Diplomandinnen des BZSL zum Diplom und wünschen den jungen Pflegefachfrauen viel Glück und Zufriedenheit im Pflegeberuf.
Mehr

Kat: News
14.09.2017

Haben Sie zu Hause noch Unterschriftenbögen - bitte senden Sie diese bis zum 18. Sept. 2017 an den SBK!
Mehr

Kat: News

Aktuelle Schwerpunkte

Parlamentarische Inititative zur gesetzlichen Anerkennung der Verantwortung der Pflege

Die parlamentarische lnitiative zur gesetzlichen Anerkennung der Verantwortung der Pflege verlangt, dass die Leistungen der Gesundheits- und Krankenpflege im KVG in einen eigenverantwortlichen und einen mitverantwortlichen Bereich aufgeteilt werden, so dass Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner in pfIegespezifischen Belangen eigenständig – ohne ärztliche Anordnung – und damit kosteneffektiver handeln können.

Für den SBK steht diese Initiative, die von Nationalrat Rudolf Joder eingereicht wurde, zuoberst auf der Prioritätenliste. Mit aktivem Lobbying und intensiver Überzeugungsarbeitet arbeitet eine Projektgruppe daran, ihr zum Durchbruch zu verhelfen.

Mehr Informationen

Der aktuelle Stand

Nachdem die Kommissionen für soziale Sicherheit und Gesundheit SGK des National- und Ständerats die Initiative im Frühjahr 2012 ohne Gegenstimmen (bei je zwei Enthaltungen) als wichtig und behandelnswert eingestuft hatten, sind Anfang Januar 2013 ExpertInnen der Pflege sowie zwei Hausärzte von der Subkommission KVG des Nationalrats zu einem Hearing geladen worden.

Zur Sicht der Versorgungsforschung wurde Rebecca Spirig in ihrer damaligen Funktion als Leiterin des Zentrums für klinische Pflegewissenschaft am USZ befragt. Als VertreterInnen der Pflege gaben Jacqueline Martin, Ressortleiterin Pflege und MTT am Universitätsspital Basel, Martha Storchenegger, Leiterin ambulante Leistungen der Thurvita Spitex Wil, sowie Pierre-André Wagner, Leiter des SBK-Rechtsdienstes den elf Nationalrätinnen und Nationalräten Auskunft.

Die vier ExpertInnen wie auch Nationalrat Rudolf Joder zeigten sich in der Folge «sehr beeindruckt» von den intensiven Diskussionen und den kritischen Fragen der Politiker. 

Die Subkommission KVG hat sich unterdessen mit einem Erlassentwurf auseinandergesetzt und diesen zu Handen der Gesamtkommission verabschiedet. 

Für den SBK geht es nun darum, am Ball zu bleiben und weitere Überzeugungsarbeit zu leisten, damit am Ende die Vorlage vom Parlament genehmigt wird. Dafür lud er etwa im Herbst 2013 VertreterInnen der Kommission ein, Pflegefachpersonen bei der Arbeit über die Schulter zu schauen (siehe Artikel in der Krankenpflege).

Weitere Informationen


Gesundheitsberufegesetz

Auf nationaler Ebene soll ein Gesundheitsberufegesetz geschaffen werden. Zuständig sind das Bundesamt für Gesundheit BAG, das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI, die Gesundheitsdirektorenkonferenz GDK und die Erziehungsdirektorenkonferenz EDK. Ziel des neuen Rahmengesetzes ist, die "Qualität und Kompetenzen der Ausgebildeten in den Gesundheitsberufen zu gewährleisten, diese auf den Bedarf abzustimmen sowie die Voraussetzungen für neue Versorgungsmodelle zu schaffen", wie Catherine Gasser vom BAG am SBK-Kongress 2013 in St. Gallen ausführte.

Im Zusammenhang mit dem Gesundheitsberufegesetz beabsichtigt der SBK im Bereich Registrierung der Pflegeberufe eine Führungsaufgabe zu übernehmen. Dies ergab ein Rundtischgespräch, zu dem der Berufsverband Anfang Dezember 2011 die Fachverbände und weitere interessierte Kreise eingeladen hatte. Der SBK hat inzwischen das Netzwerk Pflege – Gesundheitsberufegesetz eingesetzt. 

Der Entwurf des Gesundheitsberufegesetz wurde am 13. Dezember 2013 in die Vernehmlassung geschickt. Der SBK hat den Entwurf in einer Medienmitteilung kommentiert und erarbeitet zur Zeit seine Stellungnahme.

Kontakt 

Roswitha Koch, Leiterin Abteilung Pflegeentwicklung.